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d Kueh

Wieder dörf d Kueh zum Schtall use und sich e wenig Bewegig verschaffe. Dr Himmel isch wolkeverhange. D Wiese wyss vom gfrorene Schnee.
Es tschuderet d Kueh vor soviel Kälti. Sie fühlt sich unglügglig und s isch ihre niene wohl. Au im Schtall inne het sie unruehig gschtampft, obwohl sie doch näbe dr Muetter und em Kälbli gschtanden isch.
Sie trinkt Wasser am Brunne. S rinnt kalt in ihre Buuch. Drum schliesst sie d'Auge und schtellt sich vor, wie s im Summer gsi isch. E so frei weide uf dr saftige grüene Wiese. "I wött zur Sunne fliege und ihre Schtrahle noche zu nere wunderschöne Insle", dänkt sie sehnsüchtig. Do isch s ihre als ob sie fliegi - . . .
Dr Burehof seht sie von obenabe. Denn goht s wyter dur die unfründlige, graue Wolke diräkt ins hälle Sunneliecht. E Sunneschtrahl winkt ihre zue. Sie fliegt em noche und hofft, är zeigi ihre dr Wäg zur schöne Insle.
Immer tiefer fliegt sie, langsam em Bode zue. S wird immer heisser, unheimlig heiss. Jetzt plötzlig schtellt sie fescht, dass dr Bode ganz gäl und sandig isch. E jähe Schregge erfasst sie: "s seht jo us wie in ere Wüeschti !"
"Muuuh", schreit sie, macht verzwyflet d' Augen uf und isch heilfroh wieder Deheim uf feschtem Bode z'schtoh.
Erliechteret trottet sie wieder in Schtall an ihre agschtammte Platz. Sie läggt em Kälbli dr Kopf und ermunteret s zum Frässe, damit s gross und schtark wird.



